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Bauernmärkte in Kärnten

42 Märkte mit frischen Lebensmitteln in ganz Kärnten

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Alle Bauernmärkte in Kärnten

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4 Orte mit eigener Übersicht.

Markttage und Uhrzeiten

16 der 42 Kärntner Bauernmärkte öffnen am Freitag, 12 am Samstag. Anders als in den meisten Bundesländern ist die Wochenmitte gut besetzt: Mittwoch und Donnerstag kommen auf je sieben Märkte.

TagMärkte
Freitag16
Samstag12
Mittwoch7
Donnerstag7
Dienstag3
Montag1
Sonntag0
Märkte an mehreren Tagen zählen mehrfach, Monatsmärkte mit ihrem Wochentag.

38 Märkte finden wöchentlich statt, zwei nur einmal im Monat. 26 beginnen vor 11 Uhr, elf später, bei fünf ist keine feste Zeit dokumentiert.

Abendmärkte gibt es nur im Sommer

Zwölf Märkte sperren erst um 16 Uhr oder später auf - und elf davon haben nur in der warmen Jahreshälfte offen. Das ist der auffälligste Unterschied zu den anderen Bundesländern: Der Kärntner Abendmarkt ist ein Seemarkt.

Am Ossiacher See läuft er mittwochs von 17 bis 22 Uhr, in Faak donnerstags bis 22:30 Uhr, in Döbriach am Millstätter See dienstags sogar erst ab 19 Uhr. Dazu Reifnitz am Wörthersee, Keutschach, St. Kanzian am Klopeiner See und das Ostufer des Weissensees.

AbendMarkt
MontagKeutschach
DienstagDöbriach,Labientschach
MittwochOssiach,Reifnitz,Bad Kleinkirchheim
DonnerstagFaak am See
FreitagSt. Kanzian,Weissensee,Gösselsdorf,Tröpolach
Alle nur in der Sommersaison, Beginn zwischen 16 und 19 Uhr.

Der einzige Abendmarkt, der das ganze Jahr über stattfindet, ist der Bauernmarkt Weißenstein im Drautal - am ersten Freitag im Monat, 18 bis 20 Uhr.

Insgesamt sind 16 der 42 Märkte saisonal, also mehr als jeder dritte. Im Winter schrumpft das Angebot damit spürbar, und die verbleibenden Märkte sind fast alle Vormittagsmärkte in den Städten und Bezirkshauptorten.

Speck und Almkäse aus dem Gailtal

Ein einziges Kärntner Tal stellt zwei EU-geschützte Spezialitäten. Der Gailtaler Speck trägt seit der EU-Verordnung 1241/2002 die geschützte geografische Angabe. Erzeugt werden darf er in neun Gemeinden zwischen Hohenthurn und Kötschach-Mauthen; das Fleisch wird traditionell gebeizt und über Buchenspänen mit Wacholderbeeren kalt geräuchert. Eine grüne Plombe heißt, dass alle Schritte von der Aufzucht bis zum fertigen Speck auf einem Bauernhof stattfanden, eine rote steht für die Herstellung in einer Fleischerei.

Der Gailtaler Almkäse ist seit der Verordnung 123/97 geschützt, und zwar als Ursprungsbezeichnung, also mit der strengeren Auflage. Er entsteht auf zwölf Almen aus Rohmilch, ausschließlich während der Almzeit von rund 90 bis 100 Tagen. Die neun Gemeinden decken sich fast mit denen des Specks - beim Käse zählt Weißensee dazu, beim Speck stattdessen Nötsch im Gailtal.

Vier Märkte liegen in diesem Gebiet: Hermagor am Samstagvormittag, Tröpolach freitagabends im Sommer, Nötsch an einzelnen Samstagen als Slow-Food-Markt und der Weissenseer Wochenmarkt am Donnerstag. 14 der 42 Kärntner Märkte führen Speck oder Käse im Sortiment.

Bauernmärkte in Klagenfurt und Villach

Klagenfurt hat vier Märkte, und alle vier laufen von 6 bis 13 Uhr. Der bekannteste ist der Benediktinermarkt am Donnerstag und Samstag; dort verkaufen Bauern aus ganz Kärnten sowie aus dem Friaul und aus Slowenien. Freitags stehen in der Lidmanskygasse südlich davon die Biobetriebe. Dazu kommen die Stadtteilmärkte in Waidmannsdorf am Mittwoch und Samstag und in Viktring am Freitag.

In Villach sind es zwei: der Wochenmarkt mittwochs und samstags von 7 bis 12 Uhr und der Biobauernmarkt freitags bis 14:30 Uhr. Je zwei Märkte haben außerdem Völkermarkt und Wolfsberg. Der marktreichste Bezirk ist mit acht Märkten Spittal an der Drau.

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